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SolEs 22 Verlust mit Ansage

Sorgen um ihr Kapital müssen sich auch die Anleger des Solarfonds SolEs 22 aufgelegt durch das Emissionshaus Voigt und Collegen. Ein nunmehr erstelltes Gutachten bescheinigte dem Emissionshaus massive Prospektfehler. Nach unserer Auffassung ist davon auszugehen, dass diese Prospektfehler bei der Erstellung des Emissionsprospektes zwingend hätten auffallen müssen. Dies folgt gerade aus dem Umstand, dass das Emissionshaus mit einem nachhaltigen Nutzen für die Anleger geworben hat. Auf Seite 5 des Verkaufsprospekts zum „SolEs 22“ heißt es daher:

Competence in Finance ist der Anspruch, unter dem alle unsere Bestrebungen stehen, wenn wir neue Produkte für Sie entwickeln. Competence bedeutet auch, dass wir Investitionsmöglichkeiten für Sie entwickeln, die einen nachhaltigen Nutzen für Sie als Anlegerinnen und Anleger darstellen. Nachhaltig im Sinne eines ökonomischen Nutzens, der dauerhaft bei überschaubaren Risiken eine tragfähige Grundlage für den Erhalt und Ausbau Ihres investierten Vermögens bietet. Zusätzlich nachhaltig im Sinne eines ökologischen Nutzens, der darauf abzielt, Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.

Das nunmehr vorliegende Gutachten kommt jedoch zu einem ganz anderen Ergebnis. Das Resultat des Gutachtens ist:

Es ist eindeutig festzustellen, dass der Prospektherausgeber des SolEs 22 aufgrund massiver Prospektfehler einen Totalverlust der Investoren vorsah. Aufgrund der immensen Kosten ist bei eine realistischen Ertragserwartung inklusive Verkaufserlös nicht einmal die Rückzahlung der Einlage realistisch. Da die Erlöse statisch ausfallen und kaum nennenswertes Steigerungspotenzial aufweisen, sitzen Investoren des „SolEs 22“ in einer unausweichlichen Verlustfalle

Wir sind der Meinung, dass sie als Anleger diesen Verlust ihres Kapitals nicht auf sich sitzen lassen sollten. Gerne geben wir weiterführende Hinweise und Informationen zu ihrer Beteiligung.