Schlagwort-Archive: Nordcapital

Tanker auf dem Nord-Ostsee-Kanal in Kiel, Deutschland

MS E.R. Barcelona aus dem Bulkerflottenfonds 1 ist insolvent

Größe schützt nicht vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Das mussten die Anleger der Schiffsfonds Nordcapital Bulkerflotte 1 bereits erleben. Nun hat sich auch noch ein Schiff aus dem Flottenfonds in die Insolvenz verabschiedet. Über die Gesellschaft des Frachters MS E.R. Barcelona wurde am Amtsgericht Lüneburg am 11. April das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet (Az.: 46 IN 33/16).

Mit einer Mindestsumme von 15.000 US-Dollar konnten sich die Anleger seit 2008 an der Nordcapital Bulkerflotte 1 beteiligen. Insgesamt beteiligten sich rund 5600 Anleger mit mehr als 150 Millionen USD an dem Flottenfonds. Der investierte das Geld in diverse Einschiffsgesellschaften. Der Fonds ist an den Massengutfrachtern MS E.R. Bergamo, MS E.R. Bologna, MS E.R. Bilbao, MS E.R. Barcelona, MS E.R. Brest, MS E.R. Basel, MS E.R. Bern und MS E.R. Bornholm beteiligt. Doch auch die Größe dieses Schiffsfonds bewahrte die Anleger nicht vor den wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die durch Überkapazitäten und sinkende Charterraten im Zuge der Finanzkrise 2008 auftraten. Schon 2011 wurde weiteres Kapital nötig. So schossen die Anleger noch einmal rund 23 Millionen US-Dollar nach.

Wir haben in der Vergangenheit vielen Anlegern in diesem Fonds helfen können. Die Initiative Fondsausstieg prüft für Sie kostenlos, ob es Sinn macht gegen die Deutsche Bank oder das Emissionshaus Nordcapital vorzugehen. Ein Gutachten zu dem Fonds Bulkerflotte 1 ist bereits in Auftrag gegeben. Auch ist es möglich die Deutsche Bank wegen fehlerhafter Anlageberatung in Regress zu nehmen. Gerne können Sie per Mail, Post oder telefonisch Kontakt zu uns aufnehmen. Wir freuen uns über Ihre Nachricht und wenn wir Ihnen helfen können den Verlust zu minimieren.

Den Nordcapital Offshorefonds 1-5 droht Ungemach

Die von dem Emissionshaus Nordcapital aufgelegten Offshorefonds 1-5 sind nunmehr in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Der Branchendienst „Fondstelegramm“ unterrichtet aktuell, dass die Versorgungschiffe der Offshorefonds nicht weiter beschäftigt sind. Die Folge ist, dass nunmehr ein Liquiditätsengpass zu befürchten ist. Dieser entsteht vor allem durch Einnahmeausfälle und Kosten für die Repositionierung. Im Ergebnis kann dies sogar zu der Insolvenz der einzelnen Offshorefonds führen, bzw. Verkäufe einiger Schiffe erforderlich machen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass nunmehr die Anleger der einzelnen Fonds ihr eingesetztes Kapital vollständig verlieren.