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Private Equity

Private Equity wird in verschiedene Bereiche eingeteilt. So findet man in diesem Zusammenhang den Begriff Venture Capital. Dieser beschreibt die Finanzierung von jungen Unternehmen, die in der Regel noch keinen Kredit bei der Bank erhalten. Mit dem zur Verfügung gestellten Eigenkapital wird der Geschäftsbetrieb oft erst ermöglicht. Die Private Equity-Branche wurde auch durch Buy-outs bekannt. Hier wird in bereits etablierte Firmen investiert. Neben Eigenkapital wird hierzu oft auch Fremdkapital genutzt, das bis zu zwei Dritteln der gesamten Investition betragen kann und so oft zu erheblichen Risiken der Beteiligung beiträgt.

Da viele Kleinanleger keine direkten Investitionen tätigen können, gibt es Privat Equity Fonds. Diese sammeln das Geld der Anleger und investieren es in aussichtsreiche Unternehmen. Anlagen sind hier bereits ab einem Betrag von EUR 10.000-15.000 möglich.

Das Risiko des Fonds besteht darin, dass Unternehmen die Erwartungen nicht erreichen können, somit ist auch wie häufig in der Vergangenheit der Totalverlust einzukalkulieren. Privat Equity Fonds sind daher sehr risikobehaftet.

Anleger müssen sich ebenso bewusst sein, dass Verfügungen vor Laufzeitende kaum möglich sind. Zwar gibt es mittlerweile einen Zeitmarkt, doch der Verkauf ist hier nur mit hohen Abschlägen möglich.